Schon zum vierten Mal hatten wir die Gelegenheit und die besondere Ehre, im Rahmen der Langen Nacht der Museen in den heiligen Hallen der Hofjagd- und Rüstkammer in der Wiener Hofburg einem begeisterten Publikum die Anwendung historisch belegter Zweikampftechniken fundiert aber dennoch kurzweilig zu demonstrieren und, wie von Kurator Dr. Pfaffenbichler gleich von Anfang an richtig erwähnt, eben kein „Rittermetronom“ zu veranstalten.
Zwei Mal, um 19.00 und um 22.00, zeigten wir, diesmal aus organisatorischen Gründen nicht unter der großen Kuppel, sondern – allerdings auf nicht minder rutschigem Boden - direkt mitten unter den Exponaten, vor jeweils etwa 200 Zusehern den Umgang (bzw. das sach- und fachgerechte Kampfunfähigmachen des Gegners) mit Dolch, Messer und Schwert (ungerüstet), Techniken mit dem Halbschwert und der Mordaxt (gerüstet), sowie, ein wenig artfremd, einen kleinen Ausblick auf das Fechten der Renaissance (italienische und spanische Schule) – in diesem Zusammenhang ein großer Dank an Sarah von der befreundeten Gruppe Klingenspiel, die dafür bei uns ausgeholfen hat.
Glücklicher Weise besuchte uns um bei der 22 Uhr Vorstellung unser Basti mit seinem Kumpel Fabian Istel, dieser schleppte voller Selbstverachtung seine sündteure Kameraausrüstung mit und stellte uns dankenswerter Weise die Bilder zur Verfügung. Herzlichen Dank auf diesem Weg von uns.