Der Himmel öffnete seine Schleusen und weinte,
denn er sah den "Wilden Haufen" die Turba
Ferox kommen um wieder ein Fest zu geben und zu feiern.
Und ein Fest wurde es. Es wurde fest getrunken, gesungen,
gelacht und geprügelt. Alles was wir uns vom Wassergspreng erwartet
haben.
Donnerstag morgen begann der Aufbau des Lagers. Wie
immer zu Beginn völlig chaotisch und ungeordnet, jeder lief mal
herum wie ein verschrecktes Hühnchen, doch so um die MIttagszeit
begann das Chaos System zu bekommen und der Lagerplatz bekam schon ein
nettes Gesicht.
Die Zelte standen, die Küche war eingerichtet
und der Turnierplatz war vorbereitet. Alles bereit für die unmengen
an geladenen Gästen. Sitting machte sich auf in die Etappe und
begann wieder eines seiner genüsslichen Essen zu bereiten, was
aber immer dann serviert wird, wenns dunkel ist und niemand mehr sieht
was er essen muß. :-) Der Rest fing schon fleißig an zu
tanken und so wurde es noch richtig lustig. Wieder mal dicht gedrängt
im Küchenbereich saßen wir dann alle zusammen und draußen
tobte das Wetter. Zum Glück hatten wir genügend Stoff für
eine komplett Überdachung.
Am Freitag kamen dann wieder ein paar mehr Leute und
am Nachmittag fingen dann auch tatsächlich die ersten Bewerbe an.
Bogenschießen, Axtwerfen, Speerwerfen, natürlich darf das
Wettsaufen nicht vergessen werden und das Pfannenbadmintontunier auch
nicht! :-) Als Netz fungierte hierbei das wakelig zusammengehämmerte
"Tor" des Lagers.
Am Abend dann wieder das gleiche Bild... draußen
manchmal Regen, im Küchenbereich wieder alle Leute und lustig wars
dennoch. Der 11. Chor
spielte auf und allen hat getaugt.. Mehr kann ich über den Abend
nicht mehr sagen, da fehlts bei mir an der Erinnerung.
Am Samstag gings ans eingemachte. Ringen, Stock, Schwert
und Schwerer Schwertkampf standen auf dem Plan. Die Bewerbe waren teilweise
sehr humorvoll und es gab ein paar schöne Einlagen zu sehen. Beim
Schweren Schwertkampf gab es dann unerwartet viel Teilnehmer und so
standen erstmals 6 Männer im Ring. Dort gings dann auch richtig
rund, es schepperte und krachte und die Augen aller Beteiligten und
Zuseher wurden immer größer. Am Abend geigte dann die Tuivelsminne
auf und machte wieder Krawall vom feinsten. Und der Rest ist eh bekannt.
Was soll ich über die Nacht noch sagen, was nicht
eh schon dort steht? Am Sonntag dann allgemeines ausnüchtern, verabschieden
und Lagerabbau. Spät am Nachmittag war dann alles erledigt und
der Platz wurde wieder geräumt, zumindest bis zum nächsten
Jahr.