Tja, wer die Biographie von unserem Martin Enzi gelesen
hat, den wirds auch nicht wundern, dass gerade er es ist, der in der
Rehabklinik Bad Pirawarth im Weinviertel gelandet ist. Da wir unsere
Leute nur ungern fern vom Mittelalter lassen, beschlossen wir ihn zu
Besuchen.
Ein normaler Besuch ist was für Schwachmatiker!!!
WIR müssen das natürlich anders machen.
Gemeinsam mit unseren Freunden von der Turba Ferox
und vom 11. Chor (danke dafür nochmals auf diesem Weg) machten
sich ein paar Deppen auf um eine Minifeldschlacht durchzuführen.
Leider fiel sie kleiner aus als ursprünglich geplant, da viele
Leute von der Turba einen unerwarteten Drehtag für ihr Filmprojekt
hatten. Schade, aber was soll man machen...
Wir trafen uns also bei der Van Swieten Kaserne in
Wien und fuhren dann im Konvoi zur Klinik. Martin wusste natürlich
nix und bestand eine gewisse Eile, da uns allen klar war, dass er sich
da draussen nicht einsperren lassen würde und wenn bis zu Mittag
niemand da ist, der ihn abholt, so geht er einfach zu Bus und fährt
mit dem Bus heim. Ergo...VOIGASS!!!
Bei der Klinik angekommen, zogen sich die, die es noch
nicht gemacht habe um und schmiessen sich in Rüstung und es wie
es der Teufel wollte, just in dem Moment schlenderte Martin schnurstracks
20 m von uns entfernt vorbei, natürlich mit Scheuklappen vor den
Augen und wollte zum Bus. Erst als Flo vom 11. Chor seinen schottischen
Dudelsack anwarf, gab es kein verstecken mehr. Und es stimmt doch! Der
Dudelsack ist kein Musikinstrument! Das ist eine WAFFE - vor allem wenn
man daneben steht! :-)
Martin (ein anderer) und Bert prügelten sich,
die Mädels sahen hübsch aus und ich stand dumm rum (kann ich
sowieso am besten). Der Enzi strahlte bis über beide Ohren und
wir zogen lautstark aufs Gelände ein. Im Park liesen wir uns nieder.
Enzi holte seine Physiotherapeutin und wir gaben ihr einen kurzen Einblick
in die deutsche Fechtschule.
Nachdem ihr Urteil zufriedenstellend für Enzi
war, ging sie wieder an die Arbeit und wir feierten. Flo und Widerling
spielten was die Leiern hergaben und Enzi genoß die Zeit und auf
das kams an.
Fast 3 Stunden und ein paar Gefechten und Dolchlektionen
und etlichen Kuchen und Gemüsestrudel später machten wir uns
wieder auf die Heimreise, packten auch den Enzi noch ein und alle waren
happy.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle die
dabei waren, auch an Lisa, obwohl sie nicht gehüpft ist! *gggg*