Schaukampfgruppe Dreynschlag - Historisches Fechten
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Auftritte 2004

Dijon 2004 - Hot Rod auf Achse

Es ist wieder einmal soweit, Fabrice Cognot lädt mal wieder ein. Die Einladung ging an alle Fechtverrückten in Europa und viele kamen. Natürlich lies es auch nicht die Delegation aus Österreich nehmen daran Teil zu nehmen und so brachen wir am Gründonnerstag spät abends auf und machten uns zu dritt auf die 12 Std. dauernde Reise.

Die Motivation war groß, die Waffen geölt, das Zeug gepackt die Laune gut, der Tank voll und Salma warf scharf wie die namensgeberin! Oli und ich freuten uns bereits auf den Auswärtsground in Dijon beim Spiel des französischen drittligisten gegen Brest und Christina war schon ganz euphorisch mal ein paar andere Deppen mit so einem kennen zu lernen.

Die Fahrt verlief ruhig und gelassen, wir brausten mit gutem Tempo in Richtung Deutschland. kaum haben wir die Grenze zum Altreich überschritten wurden auch prompt von der Polizei gestoppt. Nach Passkontrolle und Frage nach dem Fahrtziel kam die peinliche Frage nach dem Öffnen des Kofferraums. Wir taten dies und entblößten den verdutzten Beamten 5 Schwerter, 2 Dussacken, ein paar Dolche, eine Stange und eine Mordaxt. Nach den gewohnten dummen Fragen wie "Was soll denn das sein? Zieht ihr in den Krieg?" usw. und den aufwendigen Erklärungen was wir so treiben durften wir also weiterfahren.

Wie zu erwarten war, bockte meine Karre und so mußte die Muskelkraft die Arbeit des Starters übernehmen, was bei einem Krüppelverein wie dem unseren manchmal zu Problemen führen kann. Immerhin waren hier folgende Verletzungen unterwegs: eine verletzte Schulter mit mehrfachem Bänderriss (ca. vor 6 Monaten operiert und derzeit in Behandlung), eine frisch entfernte Gallenblase (ca. 4 Wochen alt) und gerissene Bänder im Sprunggelenk. Man kann also sagen... ein durchaus agiler Haufen! Unweigerlich fühlt man sich an das unvergessliche Lied von Helmut Qualtinger und Andre Heller erinnert ... "wenn ich mal trüber Laune bin...." (Besucher von div. Festen mit Dreyn-Besetzung wissen was ich meine!).

Nach kurzem Anschieben, folgte der Motor und die Reise wurde fort gesetzt. Wir waren nun kurz vor München und orientierten uns nach kurzer Absprache doch weiter Richtung Karlsruhe und bretterten weiter die A8 entlang. Der Wagen lief wie ein Lämmchen und alles war weiterhin guter Stimmung.

Oli und ich erläuterten erneut die Qualität des österreichischen Fußballs und freuten uns bereits auf den Ground und Christina lernte für die nächste Prüfung auf der Uni. Kurz vor Augsburg dann ein kleiner Ruck, ein kurzer Bums und wir rollten, offensichtlich von deutschen Landsern oder aber von einer Rockband aus den 80ern begleitet auf einem Parkplatz aus.

Sofort war klar was Sache war..........

Wir setzten unsere Reise mit dem ADAC-Pannenwagen fort und unser Gepäck für bei der Feuerwehr. So endete unser Trip nach Dijon und wir hoffen, wir bedauern es nach wie vor, dass wir es verabsäumt haben Bratwürstel mitzunehmen...

Im übrigen.... Autos explodieren nur in Hollywood so schnell, denn dieser brannte 45 Minuten!

Viel Vergnügen noch

Bigman

 

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