"Die Liechtenauer Fechter" ist der Verein, der sich mit historischem Fechten beschäftigt. Dreynschlag ist die Schaukampfgruppe der Liechtenauer Fechter. Nachdem wir ja bekanntlich zu faul um 2 getrennte Seiten zu betreuen, regelmäßige Besucher wissen ja, dass wir nicht einmal diese hier pflichtgemäß warten, haben wir uns entschlossen, in dieses Menü einfach alle Berichte zu Events reinzustellen. Ganz egal, ob nun historische Fechtevents, reine Reenactmentfeste oder Märkte mit Schaukampfaction.
Und JA, wir betreiben beides, historisches Fechten UND Schaukampf. Zuerst war natürlich das Fechten da, da wir der Meinung sind, dass wüstes Aufeinanderdreschen von Schwertern ohne fechterische Grundahnung kein wertvoller Schaukampf sein kann. Aber wir haben auch an Auftritten vor Publikum unseren Spaß - und ja, wir sind Rampensäue! ;)
Wir sind bemüht, die Kämpfe anlässlich unserer Auftritte technisch so historisch wie möglich zu gestalten, wobei wir allerdings kleinere Zugeständnisse hinsichtlich des Unterhaltungswertes machen müssen - denn rein nach historischen Techniken wären die meisten Kämpfe entweder nach 10 Sekunden vorbei oder würden sehr schnell in einen mehr oder weniger würdigen Ringkampf übergehen.
Aber wir wollen unser Publikum unterhalten - und nicht nur durch unsere Kämpfe, sondern auch mit Humor. Bei uns gibt es nicht nur Duell gereiht an Duell, sondern alle Auftritte sind kleine, leicht verfolgbare Kurzgeschichten, in denen die Kämpfe zwar eine wichtige, aber nicht die einzige Rolle spielen.
Ein Bindeglied zwischen dem historischen Fechten und dem Schaukampf stellt die von uns entwickelte historische Fechtvorführung dar - hier wird dem Publikum ein Einblick in die von uns rekonstruierten Techniken der verschiedensten Waffengattungen gegeben. Doch wer uns kennt weiß, dass auch das nicht knochentrocken, sondern mit Unterhaltungswert geschieht, ohne dass der historische Aspekt darunter leidet. Wer sagt uns, dass in den Fechtschulen des Spätmittelalters nicht auch gelacht wurde? Einige Tafeln aus diversen Fechtbüchern legen nahe, dass auch damals nicht alles so "bierernst" zuging…