Schaukampfgruppe Dreynschlag - Historisches Fechten
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Ringen

Ringen unterteilt man hinsichtlich der Techniken in zwei Teile:

  • Das Schlossringen
  • Der Kampf auf der Straße

Der Begriff Schlossringen bedeutet nicht, dass man es vornehmlich am Hof des Königs praktizierte, sondern damit ist die Grundstellung gemeint, bei der man sich geschlossen gegenüberstand, ähnlich dem "Lock up" beim modernen Wrestling. Gekämpft wurde auf Punkte, gezählt wurde der Niederwurf oder das Bewegungsunfähigmachen des Gegners. Schläge und Tritte waren meistens verboten, da es nicht das Ziel war, den Gegner zu verletzen. Wenn man sich einige Techniken des Schlossringens ansieht, so wird man hierbei viele Parallelen zum heutigen Wrestling finden. Im Vordergrund stand der Spaß und die Unterhaltung, nicht die Verletzung des Gegners.

Der Kampf auf der Straße ist der heutigen Selbstverteidigung, vor allem dem Jiu Jitsu, nicht so unähnlich, viele der Hebel, Würfe und Schläge ähneln einander. Anders als beim Schlossringen war hierbei das Ziel den Gegner in kürzester Zeit zu eliminieren, ja wenn es sein musste, sogar umzubringen. Viele Techniken in diversen Fechtbüchern, u.a. eines von Albrecht Dürer, zeugen von der Brutalität dieser Art des Zweikampfes.

Über die Achsel stürzen (Photos)

Dürer 54 (Photos)

Bubenwurf (Tomoe Nage) (Photos)

Doppelter Ellenbogenbruch (Photos)

Das Niederstauchen (der Stone Cold Stunner) (Photos)

Auf den Kopf stellen (Photos)

HARR HARR HARR!!!! (Photos)

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