Immerhin der Obmann des Haufens - warum? Weil er den Münzwurf verloren hat. Echt wahr.
Fahrer einer KTM LC4 - warum? Weil er sich nichts besseres leisten kann.
(Nachtrag Herbst 2004: Nunmehr Fahrer einer KTM LC4 640e – Schaukampf
macht doch reich ;-) ).
Grün-weiß bis in den Tod - warum? Weil alles alles vorbeigeht, aber die Fans von Rapid treu bleiben.
Schwarz in der Seele - warum? Weil Electro und Industrial nun mal besser sind als GitaRRenmusik.
Freund eines guten Whiskeys, eines guten Bieres, eines guten Rotweines, eines guten Essens - warum? He, warum nicht?
Zuständig für schlechte Wortwitze - warum? Weil er Dorian so gerne "Frischobst" brüllen hört.
Wandelndes Zitatenlexikon - warum? Weil der Shit-Corner mehr als 90% seines Hirnes ausmacht.
Quote: "I kenn mi ned aus "
Das ist Walter. Das ist
unser Kassier. Wie konnte das geschehen? Es war einfach kein anderer
da. Trotzdem sind wir noch immer nicht pleite, obwohl er sich redlich
bemüht.
Begnadigter Physiotherapeut,
der es versteht, anderen auch über das Telephon große Schmerzen
zu bereiten.
Inhaber der größten
Sammlung kitschiger und abartiger Totenköpfe, Drachen, etc. südlich
von Spitzbergen.
Steht trotz eines angeblichen
Exklusivvertrages mit Ottakringer in ständigen Verhandlungen
mit Gösser, Zipfer, Hirter, Wieselburger, Stiegl, Kapsreiter,
Budweiser, Heineken, Faxe, Miller, Beck's, Desperado, Guiness, Kilkenny
und einigen anderen.
Entdecker einer völlig
neuen Schrittlehre: Das Hampeln! Dieses wird in seiner Originalität
nur noch von Walter's Hutkreationen übertroffen.
Quote: "Scheiß is des deprimierend! I hau mi ins Pendl!!!"
Never, ever think about talking to me!
Quote: "Bei der letzten Perry-Rhodan-Convention "
Atlan, König der Zwerch!
In der Tat ist der bald ein lieber Onkel Doktor, der dich mit Birgit
operieren wird, wenn du nicht höllisch aufpasst.
Er besitzt zwar die schauspielerische
Fähigkeit eines Hydranten, ist aber unser fechttechnisches Lexikon
und Fachmann für alle Perry-Rhodan-Fragen.
Ausgerechnet Schamanen!
Quote: "Na geh, naaaaa, ned scho wieda ins Tschocherl"
Das ist Thomas, unser Sexual
Interest, zumindest für Menschen, die auf durch tägliches
hartes Training gestählte schachbrettbäuchige ganz-körperrasierte
Männer stehen jaja, wir sind ja nur neidisch.
Sonstige Bedienungsanleitung:
Gut gefüttert halten, nichts aus-schweifend erklären lassen
(schon gar nicht, ob Fargo ein guter Film ist) und wiederholte Streicheleinheiten
(nicht nur mit dem Stahl).
Seine berufliche Karriere
unterliegt einem ständigen Auf und Ab.
Einer der letzten bekennenden
Larpies no further comment!
Quote: "Oiso, i warat jo gor net bei Dreynschlag, oba, wos soll i moch'n,
i woit hoit Schwertkämpfen lernen... "
Worauf ich ausser auf Schwertkampf
steh'? Hm, Mittelalter im Allgemeinen, Motorradfahren, Malen. Den
Rest verrate ich nicht ohne meinen Anwalt.
Beruflich bin ich nach
langen Jahren des Herumziehens endlich mal sesshaft geworden. (Bis
jetzt wissen sie noch nicht, wo ich gerade bin! Mal sehen, wie lang
es dauert, bis sie mich wieder aufspüren.) Jetzt sitze ich hauptsächlich
im Büro rum, schicke die anderen in der Weltgeschichte herum
und plaudere mit meiner Sekretärin. Hach, das Leben kann ja so
schön sein!
Quote: "Wos is heid ka Lust zum Prügeln?"
wenn ich nicht grad für
die Memphis-Werbung vor der Kamera steh, bau ich Raffinerien in der
hinteren Mongolei
Quote: "I glaub denan homs ins Gehirn g'schissn!"
Des is da Obanoostara-Beert aus Klognfuhrt. unsa Dreynschlognig sozusogn.
Schaut aus wi a neeta Bersch, is owa a wüülda Huund, he
Vahkleideht si ols Stuudeent, owa in Wiirklihkeit bescheftigd a sich mit vooll kronke Sochn, he.
Uund des Schweath losst a lei laafn und weuls eam so narrisch taugn duad, hot er sis glei aufn ruggn peekhn lossn.
Uund da Doolch und de longen Stongenwoffn konn er a kleeschn lossn, he. Da Huund he solong bis dass de Biidschwollebollsehsohn wida onfongt, donn issa lei wieda am woerdaseee ...
Quote:
(wir konnten uns für keinen entscheiden, daher ein kleiner Auszug)
"Also,
i moch des imma a so "
"I bin heit no a bissi longsom"
"Ohne mein Gaugau bin i's ned"
"Shanti"
"Ach das geht schon "
"Waasd eh, des moch ma a so und dann "
"Blamm - Armageddon"
"Ja Komma aber "
"Na, des konn i jetzt ned herzeign"
"Comics g'hearn zeichnad!"
"Des is oba ned "a""
"UUAAAHAAAAA!!!!"
"I hob verkirzte Sehnen"
"I moch des jetzt ned, WEIL "
08:00: Erwachen aus dem Schönheitschlaf: Beim
Aufstehen auf ein verkehrt daliegendes Nadelkissen getreten. 21 Einstiche
in die Fußsohle.
08:15-09:30: Körperpflege: Leichte Schnittwunden
beim Rasieren, weiters Schnitte im Zahnfleisch von der bockigen Zahnbürste.
Oberflächliche Verbrennungen vom Onduliereisen. Auch dürften
Hautcremes nicht ganz ungiftig sein.
09:35: Wohlverdientes Frühstück. Mundhöhle
mit dem morgendlichen Heißgetränk verbrüht.
10:00: Lässiges Schlendern zum Auto.
Die Frisur hält, lediglich
leichte Quetschungen am Zeigefinger durch bockigen Autoschlüssel.
10:05: Bei der Sonnenbrillenauswahl vor dem Rückspiegel
mit einem Bügel ins rechte Auge gefahren.
10:06: Aufbruch zur Arbeit
10:07: Umkehr, da Laptop zuhause vergessen.
10:10: Erneuter Aufbruch zur Arbeit, dabei Schalthebel ins Gemächt
gerammt.
10:30-13:00: Arbeit. Dabei in der Reflektion des Bildschirmes immer wieder
Frisur gecheckt. Frisur hält. Lediglich zwei mal elektrisiert.
13:05: Middach. Auf nach Hause.
13:07: Festgestellt, dass Autoschlüssel verlegt.
13:09: Wieder in der Arbeit. Suche nach Autoschlüssel. Beim Umdrehen
mit dem kleinen Zeh mit voller Wucht gegen die Türschwelle. Zeh
gebrochen. Autoschlüssel wiedergefunden. War in der Hosentasche.
13:10: Erneuter Versuch, nach Hause zu kommen. Gelingt.
13:40: Kochen des Diätmenüs. Nur einige leichte Schnittwunden.
Der halbe Liter Essig im linken Auge ist schon etwas unangenehmer, und
vom Abstützen auf der Herdplatte ist auch abzuraten.
14:10: Mittagessen. Keine Vorfälle, von einem Stich mit der Gabel
in den Oberschenkel abgesehen.
14:30: Schönheitsschlaf mit Gurkenmaske und Moorschlammpackung.
Zum Einschlafen Studium des Buches "Waschanleitung für Männer".
Dazu entspannende Musik.
15:30: Wecker klingelt, beim Draufhauen kleine Abschuerfungen an der
Hand. Haare kurz neu onduliert.
15:45-18:30: Weiterarbeiten. Dabei hektisch herumtelefonieren, ob irgendjemand
das beim letzten Training vergessene Schwert gefunden hat. Nebenbei
Torte gebacken nach eigenem Spezialrezept: 500 g Kakaobutter, 15 Eier,
gemahlene Nüsse und, damits nicht zu sehr aufträgt, nur 50
g Mehl. Finger beim Nüsse mahlen in die Mühle geraten. Schmerzhaft,
aber Schmerz ist nur ein anderer Geisteszustand...
18:30: Fahrt zum Training. Dabei im Rahmen eines Konfliktes um einen
Parkplatz "Watsche mit Fuss" erhalten. Frisur hält. Kleines
Cut unterm linken Auge (kann aber Gott sei Dank überschminkt werden).
19:00-20:30: Training. Paraden mit dem Schwert sind was für Weicheier.
Viel wirksamer und materialschonender für das feinziselierte und
mit verspielten Schnörkseln verzierte Schwert ist es, mit dem Schienbein,
dem Daumen oder anderen exponierten Körperteilen zu parieren. Werdet
damit fertig, ungepflegtes Gesindel!
20:35-20:55: Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen. Einen
Finger hats besonders schlimm erwischt.
21:00: Ab ins Bluto, Belohnung für das schwere Training. Frisur
paßt, die Mädels können kommen. Zu dumm nur, daß
die Kellnerin einfach nicht auf so viel geballte, gepflegte Männlichkeit
reagiert. Erst konfisziert sie die Speisekarte, um sie an so einen
ungewaschenen Mitfechter weiterzugeben, dann folgt zärtliches Ignorieren
bei der Aufnahme der Bestellung. Undank ist der Welten Lohn. Ich ergattere
dennoch die Kellerin und ordere einen starken Schnaps. Nicht um ihn
zu trinken, sondern als Desinfektionsbad für meinen Finger. Debatte
über Kuraufenthalte eröffnet erschreckende
Perspektiven.
23:00: Heimkommen. Schwert beim Training liegengelassen. Ab ins Badezimmer.
23:59: Ein letztes Zwinkern dem Spiegelbild, Thumbs up, und das Haarnetz
zur Schonung der Frisur aufgesetzt. Ab in die Heia. Dunkle Schatten
unter den Augen kommen nicht gut, und auch morgen gibt es wieder eine
Welt zu beglücken....
Quote: "Bin K.O., gestern war ich fort und uuhh…"
Unser neuer sexual Interest. Gestählter Körper (ja, ja was
rudern so ausmacht), gepaart mit einem Blick der flehentlich sagt: „Hab
mich lieb!“ weckt er die Aufmerksamkeit so mancher Frauen.
Hat sich als Praktikant bei Dreynschlag eingeschlichen.
Mit Vorliebe spannt er seine Brüder zu diversen Dienstbarkeiten
ein - Zitat „ die Ringe für mein Kettenhemd macht mein kleiner
Bruder“, „die Torte hat mein kleiner Bruder gebacken“
und bastelt selbst eifrig Schuhe, Hosen, Taschen, usw.
Wenn er nicht gerade zur Entspannung mal kurz 4 Stunden nach Hainburg
rudert schmeißt er sich in seine Lederhose und feiert exzessiv
mit Freunden /Arbeitskollegen / x –Frauen (x > 5). Dann schläft
er oft bis Mittag und träumt von Zungen-Piercings und Füßen
– der übriggebliebene Fetisch eines ehemaligen geplagten
Physiotherapie-Studenten.
Quote: „...ÄÄÄÄHHHH...(Pause)“
DER Alex unser 2 Meter Kampfkoloss!
Neben Talent und unbändiger Kraft bringt er noch eine nicht unerhebliche
Eigenschaft mit:
Eine enorme Reichweite. Mit der Summe aus Schritt-, Arm- und Schwertlänge
schafft er locker eine Zufechtdistanz von 5m.
Und wehe unser nebenberuflicher Profitänzer springt dann auch noch grazil
in den Infight und wuchtete seine 105 kg gazellengleich auf den Gegner um diesen
niederzuringen und Berts Grappling-Tipps an ihm auszuprobieren - frei nach dem
Motto: „Wart, ich muss nur kurz deinen Arm da unten durch ziehen –
net bewegen, des tut sicher weh!“
Also egal in welcher Distanz es sich befindet, Alex die Krake erreicht sein
Opfer.
Soviel Fechter an einem Stück will natürlich auch hinreichend ernährt
sein! Der Nahrungsmittelbedarf wird noch mal sein finanzieller Ruin sein, stellt
er doch mengenmäßig sogar unseren Ghul in den Schatten, welcher seinerseits
schon 2 komplette Hauptspeisen braucht um sich wohl zu fühlen. (Notiz an
den Verein – noch ein Zelt kaufen, um die Lebensmittel für die Neuen
einlagern zu können)
Ein bisher unerklärtes Phänomen ist jedoch, wie bei dieser Urgewalt
noch genug Feinmotorik zum bemalen von Tabletop-Figuren vorhanden sein kann.
Quote: „Hat wer Lust mich zu hauen?“
Und wieder ein Kärntner! Sie sind einfach überall
- Lei-lei!
Max, unser Meister des retrograden Fechtens und flink wie ein Wiesel ist unser
derzeit jüngster Dreynschläger und senkt den Altersdurchschnitt wieder
ein wenig unter die Ruhestandsgrenze.
Nachdem er dem Villacher Plebs den Rücken zugekehrt hatte und seiner Schwester
Karo in die Großstadt gefolgt war, beschloss Max Familientraditionen hochzuhalten
und ebenfalls blaue Flecke zu sammeln. Bereits in den Anfängen zeigte er
großes Dreyn-Nachwuchspotenzial, indem er sich bei seinen ersten Rollversuchen
genau wie Oli sämtliche Bänder in der Schulter riss - tja, unser Obmann
ist offenbar ein wahres Vorbild für den Nachwuchs.
Aber da die Spitäler uns kennen (wir bekommen bereits Gruppenrabatt) und
Max der selben Chirurgin unters Messer kam wie einst Oli, war er schnell repariert
und schwang alsbald wieder Schwert und Billiard-Kö.
Nebst Pokern geht er auch immer wieder das Risiko ein gegen Alex zu ringen
und Martin beim Aggressionsabbau zu helfen. Nehmerqualitäten kann man Ihm
deshalb durchaus bestätigen
Wir haben unseren zukünftigen Molekularbiologen schon in Verdacht heimlich
immer ein paar frische Klone einzuschmuggeln, da er trotz übelster Attacken
von einer Unzahl keuchender Gegner niemals müde wird, das Shinai zu schwingen.
Quote: „Des is a Schas“
Dreynschlag goes Multi-Kulti. Seit unser Türk zu uns gestoßen
ist, halten wir uns jetzt auch einen Quoten-Piefke. Man weiß ja nie wozu
es mal gut sein kann.
Aber eigentlich ist er eh schon gut assimiliert, seit ihn die Liebe rund um
die Jahrtausendwende aus dem Hohen Norden in die schönste Stadt der Welt
verschlagen hat – neben teils unverständlichen plattdeutschen Phrasen
beherrscht er auch schon das Meidlinger „L“ und Idiome wie „Eitrige“
oder „Sechzehnerblech“ beinahe unfallfrei.
Apropos Unfall: sollten sie jemals einen solchen in Wassernähe haben,
dann beten sie, dass unser Dirk im kessen Gummianzug sie wieder raufholt –
das kann er nämlich. Und Singen kann er auch, wenn auch nur im Chor mit
anderen – insofern wirkt er fast wie eine glückliche Kombination
aus Dorian und Manuel.
Seine Semmerln (denn „Brötchen“ sagt er ja nicht mehr) verdient
er sich allerdings als irrer Wissenschafter vor blubbernden Reagenzgläsern
– doch trotz aller vehementen Bitten (oder Drohungen mit diversen Hieb-
und Stichwaffen) weigert er sich bis dato standhaft, uns synthetische Drogen
herzustellen. Er meint, wir mit unserem kranken Humor brauchen so was nicht
mehr – was auch erklärt warum er sich so schnell so gut bei uns eingefügt
hat.
Quote: "Des is mir eigentlich zu mühsam"
Ich bin's, der Penzinger Peiniger. Ich habe, gemeinsam mit dem Walter, mit
dem Gehopse angefangen, fühle mich aber mittlerweile zu alt für diese
Scheisse. Mit Prügeleien im Mittelalter beschäftige ich mich weiterhin
gerne, wenn auch nur noch theoretisch. Wenn ich mich nur nicht dauernd von meinem
kleinen Hüngerlein, großen Möpsen oder einem Polnischkurs ablenken
ließe … aber egal, Hauptsache das Bier ist gut gekühlt und
der Shitcorner gut gefüllt.
Und statt dem Training kann man sich auch mehr schlechte japanische Filme reinziehen
…
Quote: "Ich weiß nicht, aber…"
Die anfangs fälschliche Vermutung einiger Dreynschläger, die Schreibweise Ihres Spitznamens wäre bezogen auf ihren Habitus > Irrle< wurde erst sehr spät widerlegt.
Mit ihr ist ein Hauch von Ökologie und Idealismus bei Dreynschlag eingezogen, der sich ob der bourgeoisen Ignoranz in unserem Haufen des Öfteren verzweifelt abwendet. Als angehende „Landschaftsarchitektin“ fühlt sie mit der von uns oft qualvoll vergewaltigten Natur auf intensivste mit. Jeder Hering, der die Grasnabe penetriert, jedes um einen Baum geschlungene Seil, das dessen Lebenssäfte abschnürt, wird wieder zärtlich gelockert.
Angesicht dieses allgegenwärtigen Leides gibt es für Sie nur mehr die Möglichkeit ihre Sinne auf allerlei kreative Arten zu betäuben. Den Wandlungsprozess zum eigentümlich anmutenden grunzenden morgendlichen Wertier, das einem Haufen aus fermentierender Wolle, Fell, Filz und Irene gleicht, hat noch niemand mitbekommen, findet der auch immer in den verschiedensten Lagern oder fremden Zelten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Sie macht die Dreynwelt bunter und ist was Fleiß und fechterische Frustrationsresistenz betrifft unschlagbar. Des Weiteren hat sie sich mit penetranter Konsequenz dem Vorurteil, Fechten sei nicht so Ihres, erfolgreich widersetzt und zeigt, dass Grobmotorik bei ihrem Gegenüber zu Verwirrung und im Ernstfall zum Tod führt. Solange kein Grashalm dabei zertreten wird, besteht ihrerseits kein moralisches Hindernis, den Gegner zu Beginn anzupöbeln, ihm dann Schmerzen zuzufügen und zuletzt davon zu laufen
Ein Gruß hier noch an Walter: Sorry, der Titel „König des Hampelns“ muss hier nun weitergegeben werden.
Quote: "Schau ma mal "
Der Hang zu krankem Humor und die Tatsache, einer jener wenigen zu sein, die zu Beginn Ihrer fechterischen Laufbahn nicht von Bewegungslegasthenie gerüttelt wurden, machten ihn schon bald zum potent(iell)en Nachwuchs.
Mit ihm hat Dreynschlag einen Fechter gewonnen, in dem auch ein kleiner Automatix steckt. In krassem Gegensatz zum durchschnittlichen Dreynschläger besitzt Eugen nämlich zwei rechte Hände, was handwerkliche Fähigkeiten betrifft. Seine Liebe zur Schmiedekunst ist nicht erfolglos und so schmiedete er sich zu Beginn gleich mal erfolgreich sein eigenes Schwert, seinen eigenen Dolch, und sein eigenes Essbesteck selbst.
Ebenfalls hält er den aktuellen Rekord in Produktion und Erwerb seiner Erstaustattung, und stand bei seinem ersten Einsatz besser da als so manch alt gedienter. Lobend sei hier auch zu erwähnen, dass nach seinem ersten Fest aufgrund seines Eigenanspruchs sogar seine lange Haarpracht dem Reenactorkurzhaarschnitt wich.
Im Gefecht verliert er selten den Kopf, doch des Öfteren seine Hose, da stabile Nestelbänder eindeutig überschätzt werden.
Abseits der häuslichen Idylle wagt er sich unbeobachtet auch an Ethanol in den verschiedensten Varianten heran, und beginnt unbestätigten Gerüchten zufolge die seiner Ansicht nach eigentlich weibliche Domäne des Kochens zu erforschen.
Zutiefst besessen von der Obsession des Messerschleifens gibt er sich erst zufrieden, wenn jegliche Klinge in seiner Umgebung Atome spalten kann und verhilft den überraschten Klingenbesitzern zu ungewohnt scharfem Werkzeug, dem regelmäßig Dreynfinger zum Opfer fallen.
Das mit Kind und Baum hat er bereits erledigt und kümmert sich derzeit gerade ums Haus, was ihn aber nicht davon abhält, bei fast jedem Training aufzutauchen. Strebertum oder Alltagsflucht wollen wir Ihm natürlich nicht unterstellen.
Als verantwortlicher Vater baut er zum Ausgleich zur Dreynwelt mit seinem Sohn halbautomatische Waffen aus Lego und andere pädagogisch wertvolle Mordinstrumente. Denn auch ein Legotrebuchet bringt Abwechslung ins Kinderzimmer.
Dr Seltsam hat einen Nachfolger und wir ein dem Wahnsinn nahes Genie mehr.
Quote: "Jo eh... "
Wer behauptet, in den oberösterreichischen Wäldern gäbe es keine Bären mehr, der lügt. Zugegeben, Basti verkörpert eher das Bärchen, dies aber nur allzu drastisch
Lethargie durchströmt jede Faser seines Körpers und die Philosophie der Langsamkeit ist die Essenz seines Seins. „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ klingt für ihn nach einem panischen Aufruf zur Massenhysterie.
Wobei man zugegeben muss: Wo immer Basti steht, dort krümmt sich das Universum um ihn, denn wer schon einmal versucht hat, ihn im Zweikampf zu Fall zu bringen, musste erfolglos feststellten, dass Gravitation, Kinematik und andere physikalische Gesetze an dem Punkt, an dem Basti steht, nicht gelten.
Aber wie alles im Leben braucht unser zukünftiger Diplomingenieur (mit einem selten unterdrückten Hang zu Pyrotechnik und Sprengmitteln aller Art) nur einen Auslöser um aktiv zu werden. Dieser Auslöser ist jegliche Art von Waffe, die man ihm in die Hand drückt, oder einfach ein Gegner und die Worte „Los, hau ihn“
Auch wenn Basti nicht die Eleganz in Person ist, sobald er im Berserkermodus ficht, zählt im Endeffekt nur der Sieg (oder, im Bastichargon, “Happy slapping “). Mit dieser pragmatischen Liebenswürdigkeit hat sich Basti seinen Platz bei Dreynschlag erkämpft.
Quote: ".................."
Endlich hat Dreynschlag den schon so lange benötigten seelischen Bestand. Dank unseres zweiten oberennsischen Neuzugangs, die Theologie im Endstadium hat (Vorsicht, nicht die Hand geben, kann ansteckend sein!), müssen wir uns um unserer Seelenheil nicht mehr sorgen.
Man mag zwar der Meinung sein, dass so ausgeglichene und zierliche Persönchen wie sie am Schwert wenig bis nix zu suchen haben, jedoch ist sie der absolute Geheimtipp für jeden in der Zeitung erwähnten Amoklauf. Gebt ihr ein Schwert und neckt sie mal ein wenig… aber bitte wartet damit, bis sich der Rest in Sicherheit gebracht hat und dann betet (wie das richtig geht erfragt vorher einfach von ihr selbst :-D ), denn wehe wenn sie losgelassen!
Obwohl sie mit Sicherheit zwar eine der körperlich Schwächeren ist bei uns, erledigt sie ihre Aggressoren im Dutzend dank ihrer guten Instinkte wie und wann der Knauf zum Einschlag kommt. Endlich fühlt sich Harry nicht mehr soooo allein mit dieser Ansicht. :D
Quote: "Nur ka Panik, i wü nua KURZ wos frog'n"
Es ist wahrlich kaum zu glauben, aber unser aller Schnaki hat seinen legitimen Nachfolger gefunden und zwar in der Person von unserem Martin Nr. 3. Nicht nur, dass Telefonate mit unserem lieben Lauter gleich mal locker 1 - 1,5 Std (soviel zum KURZ!!) dauern können, räumte der Neuling auch gleich mit einem anderen Mysterium auf.
Er besuchte nämlich die gleiche Schule wie unser lieber Enzi und jetzt ratet mal, wer beim Training die meisten Verletzungen davon getragen hat... Richtig! Der Lauter :-)
Es lag also immer an der Schule und nie am Enzi, dass dieser sich so oft weh tat. Wir bitten daher auch andere Schüler der HTL Hollabrunn sich hierzu zu äußern. Aber zurück zum Martin, eigentlich ist er ja Fremdgeher in beiden Lagern, so kam er doch ursprünglich von unseren Freunden von Klingenspiel zu uns und fing somit seine Laufbahn im hist. Fechten als nicht ganz heterosexueller Rapierfuzzi an. Zu seinem und unserem Glück kam aber dann doch die Erleuchtung und er fröhnt seither doch auch der männlichen Version des Fechtens. So ganz hat er den Absprung aber dennoch nicht geschafft, trainiert er doch immer noch gern und oft bei Klingenspiel und macht auch regelmäßig seine Auftritte dort.
Quote: "Jo, scho', stimmt eigentlich... "
Unser Minirübezahl mit Schottenkomplex hat es tatsächlich zuwege gebracht ein altes Dreyndogma zu brechen…Endlich hats Dreynschlag geschafft, wir haben unseren ersten, man höre und staune, wirklich allerersten waschechten Handwerker bekommen. Unser Mandi, ist ein Zimmermandi, der auch tatsächlich den Beruf ausübt, man solls nicht glauben.
Ironie an der Geschichte ist allerdings, dass just dieses Zimmermandi während seiner Dreynanfängerzeit die meisten Holzschwerter zerstört hat. Zum Glück ist er diesem Stadium mittlerweile entsprungen und er trainiert mit Stahl, das zerstört nicht mal unser Minihercules.
Wie dem auch sei unser Mandi ist körperlich zwar einer der kleinsten bei uns, jedoch ist er beim Prügeln immer einer der größten und scheut keine Herausforderung, nicht mal Sparring mit Harry .