Schaukampfgruppe Dreynschlag - Historisches Fechten
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Training

Dreynschlag beschäftigt sich mit der Rekonstruktion und Interpretation der deutschen Schule des 15. Jahrhunderts in der Tradition von Johannes Liechtenauer und trainiert 2-3 mal die Woche in Turnsälen der Stadt Wien. Gesondert hierzu haben wir noch ein reines Anfängertraining, dass 1 x die Woche Donnerstags stattfindet. Mehr Infos zum Anfängertraining findet ihr HIER

2009 war nun das Jahr des Umbruches, dank des Österreichischen Fachverbands für Historisches Fechten gibt jetzt geregelte Trainerausbildungen für die deutsche, italienische und bologneser Schule. Diese Ausbildung steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber es sind wichtige erste Schritte.

Wichtige Bestandteile des Trainings sind für uns die möglich korrekte Interpretation der Techniken, sowie das gangbar Machen dieser im Freikampf. Sparring ist somit ein wichtiger und regelmäßiger Bestandteil bei den Übungseinheiten.

Unsere Trainingsschwerpunkte liegen in den Waffen

aber auch die „Nischendisziplinen“

  • Mordaxt
  • Sichel
  • Sense
  • Stangenwaffen (Stange, Flegel, Spieß)

kommen bei uns nicht zu kurz, fristen aber eher ein Gastspieldasein, um den Trainingsalltag aufzulockern.

Das Hauptaugenmerk liegt definitiv auf dem Langen Schwert, dem Langen Messer und auf dem Dolch, hier finden regelmäßige Sparringkämpfe, Seminare, Turniere und Fortbildungen statt.

Gerade aber beim Thema Turniere und Sparring kommen wir zum nach wie vor größten Problem beim historischen Fechten... die Sicherheitsausrüstungen. Nach wie vor mangelt es an guten Simulatoren und Schutzbekleidungen. Obwohl bereits der erste namhafte Fechtausrüster aus Deutschland auf den historischen Fechterzug aufgesprungen ist, gibt es noch viel zu tun, bevor wir von wirklich sinnvollem Equipment sprechen können.

Vor allem der Bereich der Handschuhe ist ein großes Problem, sind doch die bisher verwendeten Modelle aus dem Lacrosse, Cricket und Eishockey halt nur sehr bedingt sinnvoll zu verwenden.

Auch im Bereich der Waffensimulatoren gibt es nach wie vor große Probleme, aber auch hier wird viel experimentiert bei uns, und wir testen fast jedes Modell, das auf den Markt kommt, auf sinnvolle Einsatzmöglichkeiten und Verwendbarkeit.

Derzeit verwenden wir hauptsächlich unsere selbst entwickelten Fechtfedern und sind damit sehr zufrieden. Sie haben aber definitiv Mankos in den Bereichen „Fühlen“ und „Winden“.

Ein ebenfalls wichtiger Aspekt bei unserem Training ist der realistische Kontext. Das heißt jetzt nicht, dass wir stets oder überhaupt in historischer Gewandung trainieren oder NUR scharfe Waffen verwenden, nein, tun wir nicht, aber es bedeutet, dass wir beim Training stets so arbeiten, als ob die Waffen scharf wären. Dieser Punkt ist vor allem beim Sparring und bei der Videoanalyse ein wichtiger Aspekt.

Bei Fragen zum Training oder zum Fechten an sich, wendet euch bitte an


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